Schwerin. Derzeit leben in Mecklenburg-Vorpommern rund 37.000 Menschen mit einer Demenz. Das sind 8,46 Prozent der über 65-Jährigen. 70 Prozent der Betroffenen werden in der eigenen Häuslichkeit gepflegt. Bis zum Jahr 2040 wird die Zahl der an Demenz erkrankter Menschen auf rund 50.000 steigen.
Man gehe davon aus, dass Wohnungsunternehmen mehr und mehr mit diesem Problem konfrontiert werden, da viele Menschen zunehmenden Alltagsbeeinträchtigung in ihren Mietwohnungen leben, sagt Sina Jankowiak vom Kompetenzzentrum Demenz des Landesverbands M-V der Alzheimer Gesellschaft.
„Niemand kann den Ausgang einer Demenz ändern, aber mit richtigen Unterstützung können wir den Weg dorthin gestalten.”
Das sei deshalb so wichtig, weil das eigenen Zuhause den Menschen mit Demenz Sicherheit gebe, so Jankowiak weiter. Auch weil der Umzug in ein Heim oft problematisch sei, werde dieser hinausgezögert.
Über die Herausforderungen im Umgang mit dementen Menschen, über sinnvolle bauliche Anpassungen und passende Betreuungsangebote sprach das VNW-Magazin mit Sina Jankowiak in einem Audio-Podcast. Einfach auf das Symbol klicken und das Interview anhören.
Wer mehr wissen will:
Alzheimer Gesellschaft Landesverband M-V e.V.
▪ Kompetenzzentrum Demenz
Sina Jankowiak, Johannes Hoehnke
0381 / 20 87 54 04
kompetenzzentrum@alzheimer-mv.de
www.alzheimer-mv.de
LK Mecklenburgische Seenplatte
▪ Seniorenpolitisches Gesamtkonzept
Dr. Christiane David
0395 / 57087 3335
christiane.david@lk-seenplatte.de
www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de
