Hamburg
Heiko Günther ist neuer VNW-Prüfungsdirektor
Der 55-jährige Heiko Günther ist seit dem 1. September 2025 Prüfungsdirektor des VNW. Er folgt auf Gerhard Viemann, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Heiko Günther hat nach dem Studium vor fast 30 Jahren beim vdw Niedersachsen/Bremen als Prüfungsassistent begonnen und war seit 2009 Leiter des Prüfungsdienstes. Er ist sowohl Prüfungsdirektor des VNW als auch des vdw Niedersachsen/Bremen. Es gelte, den klimagerechten und sozialverträglichen Umbau des Wohnungsbestandes und die damit verbundenen Investitionsstrategien durch den Prüfungs- und Beratungsbereich der Verbände intensiv zu begleiten, so Heiko Günther. Außerdem müssten die Prüfungsdienste und Steuerabteilungen bei der Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung nach neuen Wegen suchen. Hinzu kämen Entwicklungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
Geesthacht
Ein Quartier blüht auf
Die NEUE LÜBECKER hat die umfassende Modernisierung des Wohnquartiers am Bandrieter Weg 16–26 in Geesthacht gestartet. Bei der Sanierung der Gebäude aus den Jahren 1959 bis 1962 kommen Luft-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaik sowie vorbereitete Dachflächen zum Einsatz, die eine spätere Erweiterung der Solartechnik ermöglichen. Die Gebäudehülle wird mit seriell vorgefertigten Dach- und Fassadenelementen in Holzrahmenbauweise erneuert – inklusive einer Dämmung, die den Energieverbrauch deutlich senkt. Durchdachte Grundrisse, neue Balkone, energieeffiziente Technik und barrierearme Zugänge machen die Genossenschaftswohnungen komfortabel, nachhaltig und zukunftssicher. „Die Zukunft des Wohnens entscheidet sich im Bestand“, sagt Marcel Sonntag, Vorstandsvorsitzender der NEUE LÜBECKER. „Wenn wir Klimaschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft zusammenbringen wollen, dann müssen wir genau hier ansetzen – wie am Bandrieter Weg.“
Hamburg
Die Finanzierung steht
Die Finanzierung für die Unterstützung der Hamburger Gröninger-Hof-Genossenschaft ist bewilligt und die Verträge mit der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) sind unterzeichnet. Die IFB ermöglicht den Bau von 90 geförderten Wohneinheiten durch einen Förderkredit und finanziert die Gewerbeflächen im Sockel des Gebäudes. Zudem ist die Wohnungsbauförderung bewilligt – inklusive Förderungen für u. a. nachhaltiges Bauen (Holzbau und nachhaltige Dämmstoffe), Barrierefreiheit, komfortable Fahrradstellplätze und Car-Sharing sowie Gemeinschaftsräume für das Haus und das Quartier. Die Genossenschaft plant, im Zentrum von Hamburg ein in die Jahre gekommenes Parkhaus durch einen Wohnungsneubau zu ersetzen.
Lübeck
Landespreis für Baukultur geht an die TRAVE
Die Grundstücksgesellschaft TRAVE ist mit dem Landespreis für Baukultur Schleswig-Holstein 2025 ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis wurde an die ppp architekten + stadtplaner und die TRAVE für die Revitalisierung des 6oer-Jahre-Hochhauses im Sterntalerweg in Moisling verliehen. Aus Sicht des Preisgerichtes wurde bei diesem Projekt Baukultur mit Verantwortung umgesetzt.
Hamburg
Richtfest für 220 geförderte Wohnungen in Horn
Die SAGA hat Richtfest für ihr Bauvorhaben in der Hamburger Weddestraße gefeiert. In zwei L-förmigen Baukörpern mit fünf bis sieben Vollgeschossen entstehen 220 öffentlich geförderte Wohnungen, von denen 42 barrierefrei sind. Die Wohnungen verfügen über eine verglaste Loggia, einen Balkon oder eine Terrasse. Die Eineinhalb- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind nach Bezug über einen Aufzug zu erreichen. Mieterinnen und Mietern stehen rund 100 Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage sowie 455 Fahrradstellplätze in der Wohnanlage zur Verfügung. Die anfängliche Nettokaltmiete beträgt 7,25 Euro je m². Bezugsfertig werden die neuen Wohnungen voraussichtlich Ende 2026 sein. „Unser elftes Richtfest im Jahr 2025 zeigt, worauf es uns ankommt: Nicht nachzulassen, unser Angebot auf dem angespannten Hamburger Wohnungsmarkt kontinuierlich zu erweitern“, sagte Snezana Michaelis, Vorstand SAGA Unternehmensgruppe.
Hamburg
HANSA feiert Gründung vor 100 Jahren
Die HANSA Baugenossenschaft hat Anfang Oktober ihre Gründung vor 100 Jahren gefeiert. Am 6. Oktober 1925, trafen sich in einer Hamburger Kneipe in Rothenburgsort sieben weitsichtige Straßenbahnführer und Schaffner. Sie gründeten den „Bauverein der Hamburger Verkehrsangestellten“ und legten damit den Grundstein für die heutige HANSA. Ein Jahrhundert später feierte die HANSA diesen besonderen Anlass in ihren im vergangenen Jahr bezogenen neuen Büroräumen in der Hamburger Drosselstraße. Die HANSA zählt mit rund 14.000 Mitgliedern und mehr als 10.000 Wohnungen zu den größten Genossenschaften in Hamburg. In einer Zeit dynamischer Veränderungen mit einem angespannten Wohnungsmarkt sorgt die Genossenschaft verlässlich für bezahlbares Wohnen und lebendige Nachbarschaften.
Hamburg
Die altoba erhält das Siegel „Kooperation NATUR"
Als bundesweit erste Wohnungsbaugenossenschaft hat die altoba von der Loki Schmidt Stiftung das Siegel „Kooperation NATUR“ erhalten. Mit dem Prädikat würdigt die Stiftung das Engagement der Genossenschaft für mehr biologische Vielfalt und eine naturnahe Gestaltung ihrer Außenflächen. Seit 2024 kooperiert die altoba als Pilotpartner der Wohnungswirtschaft mit der Loki Schmidt Stiftung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Grünflächen ökologisch anzulegen bzw. aufzuwerten und zu Orten der Begegnung für Mensch und Natur zu machen. Damit leistet die Genossenschaft einen Beitrag gegen das Artensterben und stärkt die Biodiversität im städtischen Raum.
