SPRINTBreak

Eine Arbeitsmethode, bei der es um Typen und nicht um Hierarchien geht

Heiligenhafen. Fünf Tage in Heiligenhafen. Bei SPRINTbreak lernen die Teilnehmer, gemeinsam ein Problem zu lösen. Unabhängig vom Alter, von der Dauer der Betriebszugehörigkeit oder der Position im Unternehmen.

Vormittags werden mit der Methode des agilen Arbeitens bekannt gemacht und lösen - ganz nebenbei – die dem Team gestellte Aufgabe. Am Nachmittag gilt es, beim Segelkurs Teamgeist unter Beweis zu stellen.

Im Mittelpunkt steht jedoch das „ErlernArbeiten“ in Anlehnung an das Sprint-Modell des früheren Google-Mitarbeiters Jake Knapp. „ErlernArbeiten“ heißt es deshalb, weil die Frauen und Männer, die in Heiligenhafen dabei sind, beides tun: sie lernen die agile Arbeitsmethode kennen, indem sie diese unter Anleitung von Referenten anwenden.

Fehler sind erlaubt

Bei der SPRINT-Methode geht es nicht um Perfektion. Fehler sind ausdrücklich erlaubt. Im Mittelpunkt stehen Schnelligkeit und das Erzielen eines Ergebnisses. Das Gute daran: man erkennt frühzeitig, was geht und - vor allem - was nicht geht. So spart man sich langwierige Entwicklungszeit, die viel kostet, am Ende aber nicht die erhoffte Lösung eines Problems erbringt.

Die Teilnehmer in Heiligenhafen entwickeln an den fünf SPRINTbreak-Tagen eine Art Prototyp.

In diesem Jahr wurde ein Konzept für eine Mieter-App für die Abwicklung von Reparaturen erarbeitet, überlegt, wie ein Social-Media-Baukastensystem für die interne Kommunikation angewendet werden kann und wie durch Team-Connect-Days Mitarbeiter motiviert, offene Kommunikation hergestellt und neue Ideen generiert werden können.

Es geht um die besonderen Mitarbeiter

Allerdings, und das zeichnet den breite(re)n Ansatz von SPRINTbreak in Heiligenhafen aus, soll jenen Mitarbeitern eine Bühne geboten werden, die sich aus der „Masse herausheben“.

Thorsten Gleitz, Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein, ist Sprirtus rector und einer der Referenten bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Es geht hier um Typen, nicht um Hierarchien.“

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