Einblasdämmung sorgt für kostengünstige energetische Sanierungen
Hamburg. Die energetische Sanierung von Gebäuden ist in den vergangen Jahren mehr und mehr in den Fokus von Politik, Gesellschaft und Bauherren gerückt. Besonders in Zeiten steigender Energiepreise und verschärfter EU-Richtlinien wird die Frage, wie Gebäude effizient gedämmt werden können, drängender. Eine Maßnahme, die dabei häufig übersehen oder unterschätzt wird, ist die Einblasdämmung. Dabei bietet sie eine kostengünstige und effektive Lösung, um den Energieverbrauch zu senken und die Klimaziele zu erreichen.
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Kritik an Dämmmaßnahmen: Zu teuer, unästhetisch und aufwendig?
Gebäudedämmung steht oft in der Kritik – sie sei zu teuer, beeinträchtige die Ästhetik von Immobilien und sei aufwendig in der Umsetzung. Doch diese Vorurteile werden der Vielfalt an Dämmmethoden nicht gerecht. Besonders die Einblasdämmung wird oft pauschal in den Sog dieser Kritik gezogen, obwohl sie eine kostengünstige und unkomplizierte Alternative zu anderen Sanierungsmethoden darstellt. Im Vergleich zu vielen weit verbreiteten Dämmmaßnahmen wie Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) bietet die Einblasdämmung eine deutlich günstigere Möglichkeit, Energie zu sparen.
Über Dämmung Nord
Dämmung Nord ist Ihr zertifizierter Spezialist für die energetische Sanierung von Fassaden und Dächern. Wir bieten kostengünstige Einblasdämmungslösungen für Wohngebäude, die Sie aus energetischen Gründen oder aufgrund der Dämmungspflicht sanieren möchten. Als einer der größten Anbieter in Norddeutschland sanieren wir auch große Portfolios effizient und zuverlässig. Unsere Dienstleistungen erstrecken sich über Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Nordrhein-Westfalen.
Einblasdämmung als wirtschaftlich sinnvolle Investition
Ein wesentlicher Vorteil der Einblasdämmung liegt in ihrer schnellen Amortisierung. Während viele energetische Sanierungsmaßnahmen Jahrzehnte benötigen, um sich zu rentieren, zahlt sich eine Einblasdämmung mit einer Amortisierungszeit von in der Regel vier bis sechs Jahren bereits wesentlich früher aus.
Die Gebäudehülle rückt immer mehr in den Fokus von Regulierungen und Diskussionen rund um Klimaschutz und Energiekosten. Eine gut gedämmte Gebäudehülle ist unverzichtbar, um Heizkosten zu senken. Die EU hat in Ihren neuen Gebäudeenergieeffizienz-Richtlinie (EPBD) definiert, dass bis 2033 alle Gebäude die Energieeffizienzklasse E erreichen müssen. Die Einblasdämmung kann dabei eine sehr kostengünstige Maßnahme sein, um die Anforderungen der EU-Richtlinien für Energieeffizienz zu erfüllen, ohne das Budget unverhältnismäßig zu belasten.
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Das Einsparpotenzial durch Einblasdämmung umfasst 184,8 T Wh pro Jahr laut Werner Eicke Hennig
Dämmung Nord hat sich auf Einblasdämmung spezialisiert
Egal ob Fassade, Dach oder Dielenboden – die Einblasdämmung ist flexibel einsetzbar und kann auch bei bereits ausgebauten Dachkonstruktionen problemlos nachträglich angewendet werden. Das spart zusätzlich Kosten, da die bestehende Bausubstanz nicht großflächig verändert werden muss.
Auch wenn es keinen bestehenden Hohlraum gibt, kann dieser z.B. durch Dämmsäcke für eine Zwischensparrendämmung geschaffen werden. Die Anwendungen sind daher sehr vielseitig. Aktuell sind ca. 60 Prozent der Dämmungen, die Dämmung Nord durchführt an der Fassade (also Kerndämmungen). 35 Prozent sind Dämmungen im Dachbereich (Oberste Geschossdecke und/ oder Dachschrägen) und 5 Prozent sind Dielenböden oder Keller.
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Mögliche Anwendungsbereiche für Einblasdämmung von Dämmung Nord (Abbildung von FVED)
Einblasdämmung vs. Wärmedämmverbundsysteme
Ein Wärmedämmverbundsystem kann je nach Ausführung gut und gerne 200 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche oder mehr kosten. In Zeiten steigender Zinsen und hoher Inflation wird es immer schwieriger, sozialverträgliche Sanierungslösungen zu finden.
Im Vergleich dazu ist die Einblasdämmung eine deutlich günstigere Option – diese liegt meist zwischen 20 Euro und 30 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche. Sie wird in vorhandene Hohlräume eingeblasen und hält den baulichen Aufwand sowie die Beeinträchtigung der Anwohner durch Sanierungsmaßnahmen gering.
Das Ergebnis: Die Kosten für eine Einblasdämmung liegen zum Beispiel bei einer Fassadendämmung bei 10-15 Prozent der Ausgaben für ein WDVS, und dennoch lassen sich signifikante Verbesserungen der Energieeffizienz erzielen. Ähnlich verhält es sich bei Dämmungen im Dachbereich.
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Grobe Einschätzung der Kosten pro m² von Dämmung Nord
Einblasdämmung und Feuchtigkeit
Viele Eigentümer haben nach wie vor Bedenken, dass eine Einblasdämmung das Risiko von Feuchtigkeit und Schimmelbildung erhöhen könnte. Diese Sorgen stammen vor allem aus der Anfangszeit der Technologie, in der entweder unpassende Dämmstoffe verwendet wurden oder die Dämmung nicht sachgemäß installiert wurde. Diese konnten dann in der Tat zu Schäden führen.
Nach nunmehr 50 Jahren ist die Technologie allerdings wesentlich weiter. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Risiko für Schimmel sogar sinkt, wenn korrekt gearbeitet wird.
Um Schäden an der Immobilie zu verhindern, führt Dämmung Nord einen umfangreichen Qualitätsprozess durch:
1. eine gründliche Voruntersuchung des Mauerwerks mithilfe eines Endoskops, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen
2. Die Auswahl hydrophober Dämmstoffe, die keine Feuchtigkeit aufnehmen, wie z.B. Glaswolle von Knauf oder EPS von Hirsch Porozell
3. Unter Umständen die Bearbeitung der Fassade mit einer Hydrophobierung, um Feuchtigkeit von Außen abzuhalten (nach der Dämmung)
Wissenschaftlich untersucht: Einblasdämmung ist eine sichere Lösung
Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben die Vorteile der Einblasdämmung in zweischaligem Mauerwerk belegt. So zeigt eine niederländische Studie an 164 Westwänden mit Kerndämmung, dass die Dämmstoffe nach der Einblasdämmung trockener sind als ihre baupraktische Feuchte.
Eine Studie aus 1952 mit über 500 Messungen zeigte, dass die Kerndämmung die Außenschalen zweischaligen Mauerwerkes trockener machte. Auch das Risiko für Wärmebrücken, die zu Energieverlusten führen, wird durch die Einblasdämmung reduziert.
Eine Einblasdämmung erhöht die Temperatur an den Innenseiten der Außenbauteile, sodass diese über die Taupunkttemperatur steigen – dies minimiert die Gefahr der Schimmelbildung erheblich.
Fazit: Einblasdämmung als wirtschaftliche und ökologische Lösung für die Zukunft
Die Einblasdämmung bietet eine kostengünstige, schnelle und effektive Möglichkeit, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Es lassen sich verschiedene Flächen in der Immobilie mithilfe der Einblasdämmung dämmen und die Investitionskosten amortisieren sich sehr zügig durch die Heizkostenersparnisse. Weiterhin ist die Methode eine günstige Investition, um für die kommenden EU-Regulierungen bezüglich der Gebäude Energieeffizienzklassen vorbereitet zu sein. Wenn Sie an der Methode interessiert sind, wenden Sie sich gerne an Dämmung Nord für eine kostenlose Beratung.
Ein Beispiel aus der Praxis – Dämmung eines Mehrfamilienhauses in Rendsburg
In einem Mehrfamilienhaus in Rendsburg hat Dämmung Nord zwölf Wohneinheiten innerhalb von drei Tagen mittels einer Einblasdämmung gedämmt. Die zu dämmende Fläche betrug 350m² mit einer Hohlschicht von fünf Zentimetern. Die Kosten beliefen sich auf weniger als 530 Euro pro Wohneinheit. Insgesamt lagen die Kosten nach der Förderung bei 6.317 Euro, was etwa 18,20 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche entspricht.
Der U-Wert, also der Wärmedurchgangskoeffizient, verbesserte sich um 76 Prozent, was eine Reduzierung des Wärmeverlustes durch die Fassade um dieselbe Prozentzahl bedeutet. Bei einem geschätzten Wärmeverlust von 30 Prozent durch die Fassade ergibt sich für dieses Projekt eine dadurch zu erwartende Heizkostenersparnis von 20-25 Prozent – eine Investition, die sich schnell bezahlt macht. Darüber hinaus wurde die Energieeffizienzklasse um zwei Stufen verbessert.
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