„Gemeinsam für sicheres Wohnen”

Landesweite Aktion mit Polizei und Wohnungsgesellschaften startet

Else Müller-Kaempff: Interieur (1900), Stiftung Stadtmuseum Berlin

Schwerin. Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein zentrales Thema - insbesondere für ältere Bürgerinnen und Bürger. Betrugsmaschen, Einbrüche und Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Technologien nehmen zu. Um dem entgegenzuwirken, ist in Mecklenburg-Vorpommern die landesweite Aktion „Gemeinsam für sicheres Wohnen” gestartet.

„Sicherheit beginnt in der Nachbarschaft. Wenn Menschen aufeinander achten und sich gegenseitig unterstützen, ist das der beste Schutz vor Kriminalität und Betrug”, betont der Minister für Inneres und Bau, Christian Pegel (SPD), der die Schirmherrschaft dieser Aktion übernimmt, und ergänzt: „Deshalb unterstütze ich diese Initiative ausdrücklich. Sie verbindet Aufklärung, Prävention und Gemeinschaft - drei entscheidende Bausteine für ein sicheres Zuhause.”

Deshalb hat das Wohnungsunternehmen TAG Wohnen die Aktion „Gemeinsam für sicheres Wohnen” initiiert und zusammen mit der Wohnungsgesellschaft Schwerin mbH (WGS) und der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) für Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern entwickelt.

„10 goldene Regeln” entwickelt

Im Rahmen der Aktion haben die drei Wohnungsunternehmen gemeinsam mit der Polizei Mecklenburg-Vorpommern die sogenannten „10 goldenen Regeln” entwickelt - leicht verständliche Tipps für mehr Sicherheit im Alltag und im Wohnumfeld. Diese wurden bei der heutigen Auftaktveranstaltung vorgestellt. Zudem informierte die Landespolizei über bewährte Maßnahmen zum Einbruchschutz und zu aktuellen Betrugsmaschen.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko für Einbrüche. Mit einfachen Verhaltensänderungen und aufmerksamen Nachbarn kann man viel erreichen. Mir ist wichtig, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in ihrem Zuhause sicher fühlen - unabhängig von Alter oder Wohnort”, so Pegel weiter.

Sicheres Miteinander hat eine große Bedeutung

Auch die Initiatoren sehen in der Zusammenarbeit zwischen Wohnungsunternehmen, Polizei und Land ein starkes Signal: „Für uns haben das Wohl unserer Mieterinnen und Mieter und ein lebendiges, sicheres Miteinander im Quartier eine große Bedeutung. Wir möchten gemeinsam das Sicherheitsgefühl stärken und konkrete Unterstützung anbieten”, sagt Claudius Oleszak, Regionalleiter TAG Wohnen Mecklenburg-Vorpommern.

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