Die altoba hat den ersten PikoPark Hamburgs eröffnet.
Ein Mini-Park für die Artenvielfalt
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank weihte den PikoPark an einem regnerischen Tag im Juni ein.


Katharina Fegebank (3. von links), Mitglieder und Vertretende der altoba, der Loki Schmidt Stiftung und des Gartenbauunternehmens BIOTOP vor einem der Staudenbeete.
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat im Juni den ersten PikoPark Hamburgs der Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) eingeweiht. Die rund 800 Quadratmeter große, naturnah gestaltete Fläche im Innenhof Hans-Sachs-Straße/ Ecke Gerichtstraße in Altona-Nord ist in enger Zusammenarbeit mit der Loki Schmidt Stiftung und unter Beteiligung der vor Ort wohnenden Mitglieder entstanden.
Als PikoPark werden allgemein naturnahe Flächen in innerstädtischen Wohnquartieren bezeichnet, die einen Mehrwert für das soziale Miteinander, die Artenvielfalt und die Klimaanpassung im urbanen Umfeld bieten. Vergleichbare Projekte wurden in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Berlin umgesetzt. Die altoba hat ein solches Konzept nun erstmals in Hamburg realisiert. Bestandteile des PikoParks sind ein Sandarium, eine Benjeshecke, Totholzhaufen mit Regenversickerungsbecken, ein Insektenhotel, Magerbeete, Staudenbeete und Bereiche zum Gärtnern.
Die Loki Schmidt Stiftung und die altoba kooperieren bereits seit 2023. Die Wohnungsbaugenossenschaft ist im Projekt „MOIN STADTNATUR“ Pilotpartner der Wohnungswirtschaft.
„Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen wie Altona sind solche grünen Oasen von unschätzbarem Wert für die Lebensqualität“, sagte Senatorin Katharina Fegebank in ihrem Grußwort. Der neue PikoPark sei „wunderbares Beispiel“ für eine nachhaltige Stadtentwicklung, bei der Naturschutz und Nachbarschaft Hand in Hand gehen. „Dass die Anwohnerinnen und Anwohner von Anfang an aktiv eingebunden waren, macht diesen Ort zu einem echten Begegnungsraum, in dem Nachbarschaft und Natur miteinander wachsen.“
Burkhard Pawils, Vorsitzender des Vorstands der altoba, wies darauf hin, dass solche Mini-Parks geeignet seien, gerade auf kleinen Flächen etwas für die Artenvielfalt im Stadtgrün zu leisten. Die altoba will das Konzept auf weitere Höfe ausweiten.
Weitere Infos zum Projekt gibt es auf

Der erste PikoPark Hamburgs ist eine naturnah gestaltete Fläche mit Sandarium, Beeten, Totholzhaufen und Regenversickerungsbecken.